Thorsten Dittrich

Thorsten Dittrich Vita

Studium der Kunstgeschichte in Hamburg mit Magisterabschluss im Jahr 1996, seit 1998 freiberufliche Tätigkeit als Künstler und Kunsthistoriker.
Erste Ausstellungen in der Hamburger Off-Szene 1999. Mitbegründer des Galerieprojektes "nachtspeicher23" in Hamburg St.Georg.
Seitdem kontinuierliche künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Figur und Vereinzelung in unterschiedlichen Kontexten.
Derzeitige Konzentration auf das Medium Collage im Zusammenklang mit zeichnerischen und malerischen Mitteln.

 

 

 

Ausstellungen / Projekte

 


Gedanken zu den Werken

Thorsten Dittrich setzt sich in seinen Werken sowohl mit Themen des Zeitgeschehens als auch mit übergeordneten Fragestellungen auseinander.
Dabei stellt die ironische Brechung in der motivischen Behandlung und Benennung des Werkes einen zentralen Aspekt in der künstlerischen Haltung dar. Neben gesellschaftspolitischen Themen spielen auch soziale Verhaltensmuster und historische Versatzstücke eine wichtige Rolle. Vergangenheit und Gegenwart werden Teil eines komplexen neuen, zuweilen auch absurden Ganzen.
Die Einbindung des zentralen Motivs in ein abstrahiertes Gesamtgefüge, welches kompositorisch in einen dynamischen Prozess überführt wird, ist ein wiederkehrendes Merkmal seiner Arbeiten.
Die collagierten Versatzstücke der Arbeiten werden Teil eines malerischen Prozesses, indem er die Kompositionen mit Öl und Zeichenstift differenziert bearbeitet. Spuren eines kontrollierten Drippings überlagern mit punktuellen Farbakzenten die Motive und linearen Strukturen. Zeichnerische Elemente durchqueren oder begleiten die zuweilen „schwebenden“ Zentralstrukturen.
Die Gesamttonalität ist zumeist zurückgenommen und wird mit differenzierten Lokalfarben variiert.